Arbeitslosigkeit vermindert Rentenhöhe

Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verlieren, müssen in der Regel mit weniger Geld im Monat auskommen. Allerdings wirkt sich die Arbeitslosigkeit auch auf die gesetzlichen Rentenansprüche aus.


(verpd) Auch während einer Arbeitslosigkeit sind die Bundesbürger in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert, wie der Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) mitteilt. Dennoch beeinflusst die erwerbslose Zeit die Rentenhöhe. Wer seinen Arbeitsplatz verliert, fliegt nicht automatisch aus der gesetzlichen Rentenversicherung heraus. Beim Bezug von Arbeitslosengeld I, das längstens für 24 Monate gezahlt wird, übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 80 Prozent der bisher gezahlten Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Dauert die Arbeitslosigkeit zwölf Monate an, so erwirbt ein Durchschnittsverdiener mit einem jährlichen Verdienst von rund 30.000 Euro nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung einen monatlichen Rentenanspruch von 19,30 Euro in den neuen beziehungsweise 21,76 Euro in den alten Bundesländern. Zum Vergleich: Bei vollem Verdienst wären es in den alten Bundesländern 27,20 Euro und 24,13 Euro in den neuen Bundesländern gewesen, rechnet die Deutsche Rentenversicherung vor.

Bei Arbeitslosengeld II nur geringer Rentenanspruch

Auch wer nach länger anhaltender Arbeitslosigkeit in den Bezug von Arbeitslosengeld II rutscht, erwirbt noch Rentenansprüche. Diese sind jedoch mit monatlich 2,17 Euro deutlich geringer als bei Arbeitslosengeld I. Detailliertere Fragen zum Thema Arbeitslosigkeit und gesetzliche Rentenversicherung werden von Mitarbeitern in den Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung oder am Servicetelefon unter 0800/10004800 beantwortet. Zudem gibt es vom DRV eine kostenlos im Internet herunterladbare Broschüre mit dem Titel „Arbeitslos – Was Sie beachten sollten“.


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