Damit ein Konflikt nicht zum teuren Dauerstreit wird

Wer bei einer Auseinandersetzung an keine Einigungsmöglichkeit mehr glaubt, sieht sich in vielen Fällen gezwungen, nachzugeben und auf sein Recht zu verzichten oder ein kostspieliges und langwieriges Gerichtsverfahren in Kauf zu nehmen. Es gibt allerdings eine Alternative.


1.7.2013 (verpd) In vielen Streitfällen ist es nicht unbedingt notwendig, gerichtlich gegen den Streitgegner vorzugehen. Wer eine schnelle, dauerhafte und kostengünstige Konfliktlösung wünscht, hat mit einem sogenannten Mediationsverfahren eine andere Möglichkeit als Anwälte und Richter einzuschalten. Die Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktlösungs-Verfahren. Ziel ist es, dass beide Streitparteien mithilfe eines unabhängigen und unparteiischen Dritten, dem sogenannten Mediator, zu einer einvernehmlichen Regelung kommen. Ein Mediationsverfahren ist insbesondere sinnvoll, wenn die streitenden Parteien auch künftig aufeinandertreffen. Typische Fälle wären beispielsweise Streitigkeiten mit Nachbarn, Verwandten, dem Mieter oder Vermieter sowie mit dem Arbeitgeber.

Hohe Erfolgsquote beim Mediationsverfahren

Zahlreiche Versicherer bieten mittlerweile Rechtsschutz-Policen an, die neben der Kostenübernahme von gerichtlichen Auseinandersetzungen auch Mediatoren stellen und Mediationsverfahren durchführen beziehungsweise die Gebühren dafür übernehmen. Die Erfahrungen sind nach Aussage des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer e.V. (GDV, durchweg positiv, denn die Erfolgsquote bei Mediationsverfahren liegt bei rund 80 Prozent. Nach Angaben des GDV führt die Mediation oft schneller zur Konfliktlösung und schlichtet einvernehmlich und nachhaltig einen Streit. Beim klassischen Rechtsweg gibt es hingegen nur einen Gewinner und einen Verlierer.

Rechtsweg ist immer noch möglich

Die Rechtsschutz-Versicherung hilft im Übrigen auch dann weiter, wenn die Mediation nicht die erhoffte Einigung bringt. Prinzipiell kann nach einer erfolglosen Mediation der Versicherte auch weiterhin den Rechtsweg wählen und sein Recht vor Gericht einklagen. Die Kosten und Gebühren für einen gerichtlichen Rechtsstreit werden dann entsprechend dem vereinbarten Versicherungsumfang übernommen, wenn der Versicherer vorab eine Leistungszusage gegeben hat. Hintergrund-Informationen, welche Streitigkeiten über einen Rechtsschutzvertrag abgesichert werden können, gibt es in der kostenlos herunterladbaren Broschüre „Im Streitfall hilft die Rechtsschutz-Versicherung“ des GDV. Welche Rechtsschutz-Police für die individuellen Bedürfnisse sinnvoll ist und auch das Mediationsverfahren unterstützt, kann beim Versicherungsexperten erfragt werden.


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