Die richtige Absicherung für Au-pair-Kräfte

Jeder, der sich als Unterstützung im Haushalt und bei der Kinderbetreuung eine Au-pair-Hilfe wünscht, sollte sich um einen passenden Versicherungsschutz Gedanken machen, zumal die Absicherung bestimmter Risiken auch vorgeschrieben ist.


23.1.2012 (verpd) Eine Au-pair-Kraft darf in der Regel nur fünf Stunden am Tag arbeiten. Unter Arbeit versteht der Gesetzgeber in diesem Falle aber nur leichte Tätigkeiten im Haushalt sowie die Kinderbetreuung. Doch auch bei diesen Tätigkeiten besteht die Gefahr, dass sich die Au-Pair-Hilfe selbst oder einen anderen verletzt oder es zu einem Sachschaden kommt. Eine vernünftige Absicherung ist daher wichtig. Zudem muss derjenige, der eine Au-pair-Kraft beschäftigt, unter anderem für eine Kranken- und Unfallabsicherung sorgen. Au-pairs, die vom Ausland nach Deutschland kommen, fallen nicht unter die Sozialversicherungs-Pflicht, wenn keine festgeschriebene Arbeitszeit vertraglich vereinbart wurde. In diesem Fall wird die Au-pair-Hilfe als „Betreuungsverhältnis besonderer Art“ angesehen. Das kann günstiger versichert werden. Nach Informationen des Bundesverbands Au-pair kommt man dann nämlich mit einer privaten Kombinations-Versicherung deutlich billiger weg.

Versicherungspflicht

Nichtsdestotrotz hat jeder, der in Deutschland Au-pair-Kräfte beschäftigt, die Pflicht bestimmte Risiken auf eigene Kosten abzusichern. Versichert werden müssen der Fall eines Unfalles, einer Schwangerschaft und Geburt und einer Krankheit. Zudem sollte eine Privat-Haftpflichtversicherung das Au-pair gegen Schadenersatz-Forderungen Dritter absichern.

Was man beachten sollte

Bei der Unfallversicherung sollte die Deckungssumme für den Fall der Invalidität mindestens 100.000 Euro betragen. Außerdem ist es sinnvoll, eine zusätzliche Entschädigung für die Gastfamilie zu vereinbaren, falls die Au-pair-Kraft nach einem Unfall länger als zwei Wochen ausfällt, wenn diese im Krankenhaus behandelt werden muss. Bei der Krankenversicherung ist darauf zu achten, dass Zahnersatz nach Unfällen, medizinisch notwendiger Krankenrücktransport und auch Zahnbehandlungen mitversichert sind. Mit einer privaten Absicherung ist dies möglich. In vielen Privathaftpflicht-Policen sind Au-pair-Hilfen kostenfrei mitversichert oder lassen sich gegen einen geringen Aufpreis mit einschließen. Um sicherzugehen, dass der richtige Versicherungsschutz vorliegt, hilft die Nachfrage beim Versicherungsexperten.


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