Die richtige Brille für die PC-Arbeit

Rund 21 Millionen Personen arbeiten in Deutschland täglich am Bildschirm. Insbesondere für Menschen mit Sehschwächen ist die Arbeit am Monitor eine Herausforderung, da normale Lese- oder Gleitsichtbrillen hierfür nicht immer optimal geeignet sind. Doch es gibt Alternativen.


6.6.2011 (verpd) Bei der Arbeit am Computer wandert der Blick vom Monitor zur Tastatur und eventuell zu den Unterlagen auf dem Schreibtisch oder hinüber zum Kollegen. Die Augen müssen sich dabei immer wieder auf einen neuen Blickwinkel einstellen. Dies sorgt, neben der meist ständig sitzenden Haltung, für ein schnelles Ermüden. Mit der richtigen Sehhilfe – egal ob Brille oder Kontaktlinsen – kann dies verhindert werden. Nach Angaben des Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS) leiden viele Beschäftigte, die täglich am Bildschirm sitzen, an einem „Office-Eye-Syndrom“. Dies äußert sich in einer verschwommenen Sicht, einem Röhrenblick, einer schwankenden Sehleistung oder brennenden und ermüdeten Augen. Abhilfe schaffen hier passende Sehhilfen. Wie Studien von Heidelberger und Frankfurter Arbeitsmedizinern belegen, sieht nur ein Drittel aller Arbeitnehmer in der Bildschirmdistanz mit beiden Augen exakt. Bei 67 Prozent liegen jedoch leichte bis erhebliche Störungen vor.

Bildschirmgerechte Sehhilfe

In der Regel liegt der Sehabstand zwischen Augen und Bildschirm zwischen 40 und 100 Zentimetern. Personen mit Sehschwächen, die täglich vor dem Monitor sitzen, benötigen eine für diese Anforderung entsprechend konzipierte Sehhilfe. Die normalen Lesebrillen sowie Gleitsichtbrillen korrigieren laut KGS den Mittelbereich nur in einem schmalen Teil und stoßen da an ihre Grenzen. Spezielle Bildschirmarbeitsplatz-Brillen hingegen beseitigen Probleme auch in der Kurz- und Mitteldistanz. Für die Büroarbeit empfehlen sich zudem Brillengläser mit Entspiegelungsschicht, damit die Tageslicht- und Deckenbeleuchtung nicht stört.

Kein Problem mit Kontaktlinsen

Auch das Tragen von Kontaktlinsen am Monitor ist problemlos möglich. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Bildschirmarbeit normalerweise den natürlichen Lidschlag verringert und so das Auge durch weniger Tränenflüssigkeit benetzt wird. Laut KGS zwinkern Personen, die am Bildschirm arbeiten, fünf Mal weniger als sonst. Trockene Augen sind die Folge. Insbesondere Kontaktlinsenträger können dies beispielsweise durch spezielle Benetzungstropfen vermeiden. Auch ein spezielles Linsenmaterial, wie Silikon-Hydrogel-Linsen, die die Feuchtigkeit gut binden, sind mittlerweile erhältlich.


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