Ersatzkassen sehen ein Ende der Zusatzbeiträge

Die zusätzlichen Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung könnten nach ihrem Wegfall in 2012 der Geschichte angehören, wie die Ersatzkassen erklären. Zudem gaben sie Einblick in die aktuelle Finanzlage.


30.1.2012 (verpd) Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die noch einige Krankenkassen erheben, dürften nach Einschätzung des Verbands der Ersatzkassen e.V. (VDEK) angesichts der guten finanziellen Entwicklung im Laufe des Jahres von der Bildfläche verschwinden. Der Vorstandsvorsitzende des Verbands der Ersatzkassen e.V. (VDEK) Thomas Ballast erklärte vor Kurzem, er rechne damit, dass keine GKV-Kasse Ende des Jahres noch einen Zusatzbeitrag erheben werde. „In der Rückschau muss man den Kopf schütteln über unnötige Wanderungsbewegungen, Verwaltungsaufwände und Beitragsausfälle, die (monatliche Zusatzbeiträge von) acht Euro auslösen können“, sagte Ballast.

Ersatzkassen erreichen Überschüsse von knapp 1,7 Milliarden Euro

Der sich robust entwickelnde Arbeitsmarkt habe auf der Einnahmeseite zu einer spürbaren Verbesserung der Finanzlage geführt, erklärte Ballast weiter. „Wir starten in 2012 mit ausgesprochen guten Zahlen.“ In den ersten neun Monaten 2011 erzielten die Ersatzkassen, die mit 19 Millionen Mitgliedern (25,6 Millionen Versicherte) einen Marktanteil von 37,2 Prozent erreichten, einen Überschuss von 1,681 Milliarden Euro. In der gesamten GKV betrug das Plus 3,940 Milliarden Euro.


< Am PC arbeiten und trotzdem gesund bleiben

Nehmen Sie Kontakt auf

Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen – rufen Sie uns dazu einfach an oder schicken uns eine kurze Nachricht.

SHL Gruppe

Elsenheimerstr. 49
80687 München

Telefon +49 (0)89 769 772-0
Telefax +49 (0)89 769 772-99

info@shlgruppe.de