Jetzt schon ans Streugut denken

Schnell können sich witterungsbedingt die Gehwege jetzt wieder in gefährliche Rutschbahnen verwandeln. Wer als Hausbesitzer seiner Streupflicht nicht nachkommt, muss mit teuren Konsequenzen rechnen. Welchen Schutz es dagegen gibt.


31.10.2011 (verpd) Nicht nur Autos kommen bei Glatteis und Schnee schnell ins Rutschen: Auch Fußgänger fallen immer wieder auf vereisten oder verschneiten Gehwegen hin und verletzen sich. Das kann für den Anwohner, der seine Streupflicht verletzt hat, teuer werden. Bei Glatteis und auch Schnee haben Hauseigentümer beziehungsweise Mieter die Pflicht, den Gehweg begehbar zu halten. Anderenfalls haften sie für Schäden, die durch glatte Gehwege entstanden sind, in unbegrenzter Höhe. Die Haftung gilt selbst dann, wenn es während ihrer Abwesenheit friert oder schneit.

Streupflicht

Generell steht der Eigentümer in der Verantwortung. Per Vertrag kann er diese jedoch auf den Mieter oder den Hausverwalter übertragen, die dann für eventuelle Unfälle haften müssen. Allerdings muss der Hauseigentümer in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob diese ihren Aufgaben auch ordnungsgemäß nachkommen. Wenn ein Fußgänger auf vereistem Boden stürzt und sich dabei beispielsweise das Bein bricht, wird die Krankenversicherung des Geschädigten die Behandlungskosten für den Beinbruch zurückfordern. Und zwar von demjenigen, der seiner Streupflicht nicht nachgekommen ist. Noch teurer wird es, wenn darüber hinaus Schmerzensgeld-Forderungen gestellt werden.

Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten

Für Eigentümer eines selbst genutzten Wohneigentums oder für Mieter ist in solchen Situationen eine private Haftpflichtversicherung bares Geld wert. Denn diese übernimmt die berechtigten Schadenersatz-Forderungen des Verletzten und wehrt ungerechtfertigte Ansprüche ab. Wer sein eigenes Einfamilienhaus vermietet hat oder ein Mehrfamilienhaus besitzt, braucht als Schutz eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Wenn gestürzte Passanten Schadenersatz geltend machen, helfen die oben genannten Versicherungen. Diese entbinden einen jedoch nicht von der Pflicht zum Streuen.


< Gegen ein finanzielles Fiasko im Pflegefall

Nehmen Sie Kontakt auf

Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen – rufen Sie uns dazu einfach an oder schicken uns eine kurze Nachricht.

SHL Gruppe

Elsenheimerstr. 49
80687 München

Telefon +49 (0)89 769 772-0
Telefax +49 (0)89 769 772-99

info@shlgruppe.de