Kälteschutz für die Haut

Im Herbst und Winter muss man besonders auf seine Gesundheit achten. Selbst die Haut kann bei eisigen Temperaturen ohne besonderen Schutz in Mitleidenschaft gezogen werden.


24.10.2011 (verpd) Ohne passende Schutzmaßnahmen drohen bei Temperaturen unter null Grad Celsius Hautschädigungen. Deshalb raten Hamburgs Apothekerinnen und Apotheker, vor allem die unbekleideten Hautpartien mit fettreichen Cremes besonders zu schützen. Auch bei Schnee, Eis und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zieht es viele Bürger ins Freie. Eisbahnen und Rodelhänge locken zum amüsanten Rutschvergnügen – und verschneite Winterlandschaften laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sollte man jedoch nicht ungeschützt vor die Tür gehen. Während passende Winterkleidung mit Mütze, Schal und Handschuhen den gesamten Körper vor der Kälte schützt, ist gerade die Haut besonders hohen Gefahren ausgesetzt. Das gilt vor allem für die Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind.

Winterschutz für die Haut

„Wer sich viel an freier Luft aufhält, sollte in der kalten Jahreszeit ein fettreiches Pflegeprodukt verwenden”, erklärt Rainer Töbing, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. Die enthaltenen Öle oder Wachse bilden dabei einen Schutzfilm und verhindern, dass die Haut zu stark austrocknet. Wie der gesamte Körper muss auch die Haut im Winter vor Kälte geschützt werden, insbesondere die Hautpartien, die nicht von der Kleidung bedeckt sind. Besonders zu schaffen macht der Haut der Wechsel von kalten Außentemperaturen und warmer Heizungsluft. Damit verbunden sind oft Klagen über ein trockenes und sprödes Hautgefühl. Mit klassischen Feuchtigkeitscremes ist es bei klirrender Kälte jedoch in der Regel nicht getan. „Der hohe Wassergehalt dieser Produkte kann dazu führen, dass sie auf der Haut gefrieren und diese dadurch schädigen”, erklärt Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins.

Spezieller Hautschutz für Skifahrer

Skifahrern rät Töbing, spezielle Kälteschutzcremes zu nutzen, die die Haut vor Erfrierungen schützen. Auch sollte man auf einen effektiven Sonnenschutz achten, da die Intensität der UV-Strahlung mit der Höhe zunimmt. Darüber hinaus reflektieren Eis und Schnee die Sonne zusätzlich. Wichtig sei auch bei Cremes für Skifahrer ein hoher Fettgehalt. Die leichte Sonnenlotion aus dem letzten Sommer sei nur ein unzureichender Schutz.

Auf den Hauttyp achten

Jedoch ist nicht jede Creme auch für jeden Hauttyp geeignet. „Menschen, die generell eine eher fettige Haut haben, können ein weniger reichhaltiges Produkt wählen“, so Graue. Hingegen sollten Personen, die auch im Sommer unter trockener Haut leiden, auf einen hohen Fettanteil achten. Für Menschen mit empfindlicher Haut empfiehlt er Präparate, die keine Duft- und Konservierungsstoffe enthalten.


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