Mehr Sicherheit durch schnurlose Kinderkleidung

Kapuzen- oder Schlüsselbänder können an Kletter- und Spielgerüsten hängen bleiben und zu schweren Kinderunfällen führen. Wie man das auf einfache Weise verhindern kann.


(verpd) Abgelegte Kleidung größerer Geschwister und im Second-Hand-Shop gekaufte Anoraks und Shirts haben oft noch Kordeln. Das ist äußerst gefährlich. Der Grund: Kapuzenschnüre können sich beim Spielen im Klettergerüst oder auf der Rutsche verfangen und den Kindern die Luft abschnüren. Auf diese Weise sind vor wenigen Jahren in Berlin zwei Dreijährige beim Rutschen erstickt. Deshalb empfiehlt die Europäische Kommission schon seit Längerem, dass Kinderkleidung bis Größe 134 nur noch ohne Kordeln verkauft werden darf. Allerdings können immer noch Jacken aus zweiter Hand mit gefährlichen Schnüren ausgestattet sein, worauf Eltern achten sollten.

Am besten weg damit

Am gefährlichsten sind Kordeln und Kordelstopper an Kapuzen. Aber auch an Ärmeln, Hosenbeinen und am Anoraksaum können sie spielende Kinder zu Fall bringen. Die einfachste Lösung: alle Schnüre abschneiden und durch Klettverschlüsse oder Druckknöpfe ersetzen. Oder die Kordel in der Mitte durchschneiden und dann mit wenigen Stichen wieder zusammennähen. Wenn sich die Kordel dann verhakt, reißt sie unter der Belastung einfach durch. Übrigens: Genauso gefährlich wie Kapuzen sind die beliebten Schlüsselbänder, Schnüre an Kinderfäustlingen oder lange Schals, die immer wieder Unfälle verursachen.


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