Trotz Hitze sicher am Steuer

Bei hohen Temperaturen steigt das Unfallrisiko durch Herz-Kreislauf-Störungen. Wie man hier mit relativ einfachen Mitteln vorbeugen kann.


30.5.2011 (verpd) An heißen Tagen verunglücken Autofahrer häufig aufgrund von Herz-Kreislauf-Störungen. Darauf weist der Allgemeine Automobil-Club Deutschland e.V. (ADAC) hin – und gibt zahlreiche Tipps, wie dieses Risiko deutlich verringert werden kann. Grund für die in heißen Monaten zunehmenden Verkehrsunfälle durch Herz-Kreislauf-Störungen ist nach ADAC-Angaben oft eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Wenn unterwegs nicht genügend getrunken wird, drohe nicht nur eine Gefährdung der eigenen Sicherheit, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer.

Genug trinken

Um dies zu vermeiden, rät der Automobilklub für Autofahrten bei hohen Temperaturen, bis zu drei Liter am Tag zu trinken. Als ideal werden Mineralwasser, verdünnter Obstsaft und kalter Tee bezeichnet. Kaffee hält der ADAC für „weniger empfehlenswert“, da dieser Koffein enthält, was Herz und Gefäße negativ beeinflusst sowie die Wasserausscheidung anregt. Als besonders wichtig wird die Flüssigkeitszufuhr der mitfahrenden Kinder herausgestellt. Hier seien die Eltern gefordert, dafür zu sorgen, dass die Kleinen während der Fahrt in ausreichender Menge trinken. Zudem rät der Automobilklub, regelmäßig Pausen einzulegen und gegebenenfalls Gymnastikübungen zu machen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und der Fahrer damit wieder fit für die Weiterfahrt ist.

Gefährliche Sonne

Wenn sich die Reisezeit flexibel einteilen lässt, sollte die Fahrt in den frühen Morgen- beziehungsweise Abendstunden gestartet werden. Während der Mittagshitze zwischen 12 Uhr und 15 Uhr sollte mit Kind und Kegel am besten ein schattiger Platz aufgesucht werden. Wird das Auto in der Sonne geparkt, dürfen Kinder oder Tiere auf keinen Fall im Auto zurückgelassen werden.

Einstellungen der Klimaanlage beachten

Auch Klimaanlagen sollten nicht zu kalt eingestellt werden. „Denn zu starkes Herunterkühlen belastet den Kreislauf enorm. Deshalb sollte der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen“, so der ADAC. Stattdessen sollte beim Starten des aufgeheizten Autos kurz die Umlufttaste betätigt werden. Da dann keine heiße Luft von außen zugeführt wird, kühlt das Fahrzeug schneller ab. Für Kurzstrecken rät der Automobilklub, „am besten ganz auf die Klimaanlage verzichten und sich lieber bei geöffnetem Fenster den Wind um die Nase wehen lassen“. So könne zusätzlich auch Kraftstoff gespart werden.


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