Wichtiges vor der Reise

Die Ferien und damit die lang ersehnte Urlaubsreise sind nicht mehr weit. Doch ohne die richtigen Versicherungen kann die Urlaubslust schnell zum Urlaubsfrust werden.


6.6.2011 (verpd) Vor dem Antritt einer Reise sollten Urlauber unbedingt ihren Versicherungsschutz überprüfen „und unter Umständen mit der einen oder anderen Versicherung nachrüsten“, rät der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). „Für Auslandsreisen ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung sinnvoll – bei Reisen in Länder außerhalb Europas sogar unverzichtbar“, erklärt der GDV. Denn Krankheitskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur in EU-Ländern oder solchen Staaten übernommen, die mit Deutschland ein Sozialversicherungs-Abkommen haben. Auch die Kosten für medizinisch notwendige Rücktransporte übernimmt ebenfalls die private Auslandsreise-Krankenversicherung.

Auch im Urlaub kann etwas schiefgehen

Kann die Reise aus einem wichtigen Grund nicht angetreten werden oder muss vorzeitig abgebrochen werden, helfen Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung weiter. Als wichtige Gründe nennen die Versicherer beispielsweise einen Unfall oder eine schwere Krankheit, Unverträglichkeit nach einer Impfung oder auch der Tod eines nahen Angehörigen. Schäden am Reisegepäck ersetzt die Reisegepäckversicherung, die je nach Vereinbarung weltweit bei Zerstörung, Verlust oder Beschädigung des Reisegepäcks einspringt. Hierzu gehören alle Dinge des persönlichen Reisebedarfs, darunter fällt aufgegebenes Reise- oder Handgepäck genauso wie Reiseandenken und Geschenke bis zu einer vereinbarten Höchstsumme.

Urlaubsreisen mit dem Auto

Für eine Urlaubsreise mit dem Auto empfehlen die deutschen Versicherer einen Autoschutzbrief. Dieser ersetzt nach einem Unfall oder einer Panne die Bergungskosten des Fahrzeugs, Abschlepp- und Unterstellkosten, einen Rücktransport bei der Erkrankung des Fahrers und Übernachtungs- sowie Mietwagenkosten. Wer mit einem Mietwagen im Ausland unterwegs ist, dem rät der GDV zur sogenannten Mallorca-Deckung.

Mallorca-Deckung

Verursacht man mit einem Mietwagen einen Unfall, so tritt die Autohaftpflicht-Versicherung des Autovermieters ein. Im Ausland liegen die gesetzlichen Versicherungssummen oft deutlich niedriger, als man es von Deutschland her kennt.

Die sogenannte Mallorca-Deckung sorgt dafür, dass man bei großen Schäden die Differenz zwischen Schadenhöhe und der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdeckungssumme des Landes nicht aus der eigenen Tasche zahlen muss.

Die Mallorca-Deckung ist teilweise bereits in der deutschen Kfz-Versicherung für den eigenen PKW enthalten. Vor Reisebeginn sollte man daher kontrollieren, ob ein derartiger Versicherungsschutz durch die eigene Kfz-Versicherung besteht. Wenn nicht, kann dieser in der Regel zusätzlich gegen einen geringen Betrag eingeschlossen werden.

Auch einen Europäischen Unfallbericht sollte jeder im Handschuhfach haben, empfehlen die deutschen Versicherer. Mit diesem kann ein Unfall in diversen europäischen Sprachen protokolliert werden, was auch die Schadenabwicklung erleichtert. Das entsprechende Formular kann beim GDV im Internet heruntergeladen oder in der Regel auch beim eigenen Kfz-Versicherer angefordert werden.

Grüne Versicherungskarte

Bei Auslandsreisen gehört nach GDV-Angaben die Grüne Versicherungskarte ebenfalls ins Handschuhfach. Auch wenn diese in vielen Ländern als Nachweis des eigenen Versicherungsschutzes in der Regel nicht mehr notwendig sei, werde sie dennoch nach einem Unfall oftmals noch verlangt. Weitere Tipps zum Thema Urlaub und Versicherung gibt es von den deutschen Versicherern in der Broschüre „Reisen ohne Risiko – Richtig versichert in den Urlaub“, die in Einzelexemplaren kostenfrei unter 0800/7424375 bestellt oder auf der Internetseite heruntergeladen werden kann. Für eine persönliche Beratung steht der Versicherungsvermittler gerne zur Verfügung.


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