Wie die Bundesbürger ihr Geld anlegen

Eine aktuelle Studie zeigt, welche Geldanlagen die Deutschen aktuell für die finanzielle Vorsorge nutzen und wie sie es mit den Rücklagen für das Alter halten.


5.11.2012 (verpd) Bei der Frage, welches Produkt sich am besten für einen Vermögensaufbau eignet, sind sich viele Bürger einig: Die selbst genutzte Immobilie führt die Rangliste mit deutlichem Vorsprung an. Nach dem vom Sparkassen- und Giroverband e.V. vorgelegten Vermögensbarometer folgt die Lebensversicherung auf Rang zwei. Die Deutsche Sparkassen- und Giroverband e.V. stellte vor Kurzem die Umfrageergebnisse zur Studie „Vermögensbarometer 2012“ vor. Für die Umfrage wurden 2.000 Personen ab dem 14. Lebensjahr telefonisch von der Icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung GmbH befragt. Als bestes Produkt für einen Vermögensaufbau favorisieren 45 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent) der Befragten die selbst genutzte Wohnimmobilie. Mit einer Zustimmung von 35 Prozent (28 Prozent) konnte die Lebensversicherung wieder klar den zweiten Platz behaupten. Und auch die Rentenversicherung verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 28 Prozent und lag ebenfalls wie der Bausparvertrag auf Platz drei.

Jeder Fünfte sorgt nicht für das Alter vor

Auf die Frage, welche Produkte bereits abgeschlossen wurden, um die finanzielle Situation im Alter zu sichern oder zu verbessern, nannten 65 Prozent das Sparbuch, 64 Prozent die Rentenversicherung und 60 Prozent die Lebensversicherung. Insgesamt legen 79 Prozent der Befragten Geld in irgendeiner Form zurück oder wollen es demnächst tun, um ihre finanzielle Zukunft abzusichern. In den letzten drei Vorjahren waren es mit 80 bis 82 Prozent etwas mehr Bürger. Allerdings kümmern sich 20 Prozent nicht um eine finanzielle Altersvorsorge. Und das, obwohl ein sogenannter Standardrentner heute nur knapp die Hälfte und in 2030 voraussichtlich sogar nur noch 43 Prozent seines bisherigen Nettoverdienstes als Rente erhält. Ein Standardrentner ist ein Modellrentner, der die Regelaltersgrenze erreicht hat und vorher 45 Jahre einen Verdienst in Höhe des Durchschnittseinkommens aller in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) Versicherten erzielt hatte und entsprechend in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat.

Individuelle Finanzplanung

Für jeden Einzelnen ist es wichtig zu wissen, wie seine finanzielle Situation ist und mit welchen Leistungen er beispielsweise aus der gesetzlichen Rentenversicherung künftig rechnen kann. Ein Versicherungsexperte kann entsprechende Übersichtshilfen und Berechnungen bereitstellen. Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft zudem entsprechende Anlage- und Absicherungslösungen an. Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte einen Experten zurate ziehen, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.


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